Aus Praktikanten werden Leute … Im Laufe der Jahre sind schon einige junge Leute hier bei uns in der Unternehmenskommunikation durchmarschiert und haben eine besondere Beziehung zu unserem Tierheim entwickelt ;-). Nein, sie haben nicht nur Katzen gestreichelt… Aber bringt das auch was? Wir haben fünf unserer Expraktikanten besucht und gefragt, was aus ihnen geworden ist.
Im Schnitt waren sie für 3 Monate Teammitglied auf Zeit. Der Abschied war oft gar nicht so leicht, irgendwie wächst man zusammen im Laufe der Monate. Fangen wir mit Samantha Beständig an. Sie war unsere erste Praktikantin, und wir waren ein bisschen nervös. Einen Blog hatten wir damals noch nicht, aber sie hat echt tolle Filme geschnitten.

„Hallo, mein Name ist Samantha Beständig, 29 Jahre und eine waschechte Erfurter Puffbohne! Während meines Masterstudiums der Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus Universität in Weimar, wollte ich unbedingt eine praktisches Semester einlegen, um herauszufinden, in welchem medialen Umfeld ich mich später einmal bewegen möchte.
Genau zu diesem Zeitpunkt suchten die Stadtwerke das erste Mal eine Praktikantin für den Bereich Unternehmenskommunikation und so kam es, das ich 2015 als erste Praktikantin in diesem Bereich, die Kunden mit exklusiven Hintergrundgeschichten der SWE Welt erfreuen durfte. In dem dreimonatigen Praktikum konnte ich sehr viele erlernte Fähigkeiten aus meinem Studium nutzen und dadurch auch ein Gespür dafür entwickeln, was mir zukünftige Freude bereiten würde. Als besonders spannend empfand ich hierbei die tägliche Abwechslung der Aufgaben, die Möglichkeit sich kreativ auszuleben und wie durch diese Freiheiten stetig weitere neue Ideen entstanden sind. Die positiven Reaktionen der SWE Facebook Follower auf meine Beiträge zeigten mir, dass ich für Social Media ein gutes Händchen besitze und bestärkten mich in meiner beruflichen Entscheidung für den Bereich Marketing/Kommunikation.
Mittlerweile bin ich stellvertretende Marketingleiterin bei der on-geo GmbH, dem Marktführer für softwaregestützte Immobilienbewertung mit Sitz in Erfurt. Als hauptverantwortliche Designerin erstelle ich für die on-geo Digitale- und Printmaterialien, produziere Tutorial-Videos für unsere Kunden, betreue die verschiedenen Onlinekanäle und bin sowohl für die interne als auch externe Kommunikation zuständig. Bei all diesen Tätigkeiten nutze ich stets meine Erfahrungen aus dem SWE Praktikum. Denn dort habe ich die ersten Grundlagen für die Kommunikation mit Kunden gelernt, wie man ansprechende Texte formuliert und die erarbeiteten Ideen schlussendlich medial in Szene setzt. Als gebürtige Erfurterin bot mir das Praktikum außerdem die spannende Gelegenheit, meine Heimatstadt aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben. Daher erinnere ich mich von Herzen gern an diese Zeit, die einmaligen Erlebnisse und daran einmal ein Teil der SWE Familie gewesen zu sein!“
Weiter geht’s mit Anika Schidda, die hier einige Blogbeiträge für uns geschrieben hat und regelmäßig Fotomodell war, z. B. in unserem Blog-Klassiker „Tasche in der Bahn vergessen“. Sogar ihr Fahrrad hat sie bei einer Reportage zugesetzt, aber das ist eine andere Geschichte…

„Hallo, Anika hier. Ich war 2016 für drei Monate Teil der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Erfurt und absolvierte hier ein freiwilliges Praktikum. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Vlog über die Sperrmüll-Abfuhr? Oder den Bericht über den Winterdienst? Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Das waren in meiner Zeit zwei Projekte, die ich bei der Kommunikation so gemacht habe. Außerdem den täglichen Pressespiegel, Social Media und das Schreiben von Texten für Presse und Blog. Aber was wird eigentlich aus jemandem, der ein Praktikum bei den Stadtwerken macht? Nachdem ich sowohl Bachelor als auch Masterstudium erfolgreich absolviert habe, bin ich zur Deutschen Kindermedienstiftung Goldener Spatz gekommen. Die organisieren neben anderen Projekten vor allem eins: Das Deutsche Kinder Medien Festival Goldener Spatz. Hier leite ich nun seit März 2019 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Vertretung und habe das große Glück, zwei Festivals mitzuerleben und dafür die Presse zu machen. Pressemitteilungen, die Organisation von Interviews und Pressekonferenzen und die Planung von Social Media Beiträgen sind nur einige meiner Aufgaben beim GOLDENEN SPATZ. Ist es viel Arbeit? Ja! Aber es lohnt sich und so ein erfolgreiches Festival mit vielen glücklichen Kindern, Filmgästen und Fachbesucher*Innen ist schon eine ganz besondere Erfahrung. Vieles, was ich jetzt hauptberuflich mache, habe ich während meiner Zeit in Praktika gelernt (man erkennt glaube ich die Parallelen zwischen meiner jetzigen Tätigkeit und meiner Zeit bei den Stadtwerken). Ich hatte aber auch einfach großes Glück. Bei den Stadtwerken in der „U“ hat man die Möglichkeit, sich kreativ auszuleben und bekommt viel Vertrauen vom Team. Ich habe mich gut aufgenommen und aufgehoben gefühlt – ansonsten würde ich mich kaum von Zeit zu Zeit über die Jahre immer noch mit Anke, Ivo, Hannes & Co. Treffen und gemeinsame Abende verbringen. 😉
Oh je, jetzt hat sie das auch noch verraten. Ja, wir haben eine Pizza-Connection. Da wir aber immer mehr werden, schaffen wir es meistens nur noch einmal im Jahr, uns zu treffen.
Auch Marie Neubauer ist schon in Lohn und Brot, hat z. B. im Online-Marketing der SWE Energie GmbH gearbeitet und dort auch die Vorteile einer historischen und einer E-Schwalbe gecheckt. Jetzt fröhnt sie ihrer großen Leidenschaft und macht ein Volo.

„Hey, ich bin Marie Neubauer, 28 Jahre jung und mache gerade ein journalistisches Volontariat in Thüringen. Da bin ich jetzt für zwei Jahre als Lokalreporterin, Mitarbeiterin im Layout, in der Online-Redaktion oder als Reporterin für überlokale Geschichten unterwegs. Meine Hauptaufgaben: viel Schreiben, Nachrichten nach journalistischen Kriterien auswählen, Lokalausgaben für den Andruck vorbereiten, Überschriften und Teaser texten, redigieren. Nach drei Jahren Bachelor wollte ich nicht gleich arbeiten, also habe ich mich erstmal nach Praktika umgeschaut und kam so in die Öffentlichkeitsarbeit bei einer Krankenkasse, in die Lokalredaktion einer Zeitung und eben auch in die Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken.Wie kam ich eigentlich dazu? Naja, im Bachelor-Studium kündigte sich ja schon an, dass ich etwas mit Medien machen will.Das Praktikum bei den Stadtwerken hat bei mir den Wunsch nach dem Schreiben gefördert. Gern erinnere ich mich an meine Reportage zur Tierpflegerin Judith zurück, die ich einen Arbeitstag lang begleitete. Oder an den Text über die Macher der Lego-Stadt, die einst im egapark in die Breite wuchs. Unvergessen bleiben aber auch die anderen vielfältigen Themen im Praktikum, bei dem ich in für mich bisher noch nicht so vertiefte Bereiche schnuppern konnte, wie eben die Betreuung verschiedener Social-Media-Kanäle. Unvergessen bleibt, wie ich zum Sommeranfang für ein Kurzvideo vom Fünf-Meter-Turm des Nordbads sprang, dabei aber die Action-Cam im Becken versenkte. Durch einen beherzten Sprung ins Becken konnte ein sportlicher Vati sie glücklicherweise zurückholen. In Erinnerung behalte ich auch jeden einzelnen meiner Beiträge zum Tierheim.Dabei war ich Kamerafrau, Editorin, Cutterin und Social-Media-Managerin in einem – das ist etwas, was mir besonders weitergeholfen hat.“
Jasmin Seifert war ein bisschen Exot bei uns, sie studierte an der FH Nordhausen Changemanagement, schrieb über die Gas- und Dampfturbinenanlage oder über das Stöberhaus. Ob es ihr was gebracht hat, bei uns zu praktizieren, lest ihr hier:

„Griasdi – würden meine Kollegen in Bayern jetzt sagen. Ich hingegen bleibe schlicht beim freundlichen „Hallo“. Mein Name ist Jasmin und ich bin ehemalige Praktikantin der Stadtwerke Erfurt. Gemeinsam mit meinen Ex-Kollegen Anke, Ivo, Christine und Hannes habe ich ein halbes Jahr im Geschäftsbereich Unternehmenskommunikation gearbeitet.
Neben den ganzen Besuchen im Stöberhaus, den Bädern, dem egapark oder auch dem Tierheim, habe ich meine Bachelorthesis geschrieben. Das war natürlich in Anbetracht der niedlichen Katzenbabys, die selbstverständlich alle mit mir kuscheln wollten, kein leichtes Unterfangen. Dennoch kann ich mich heute Bachelor of Arts nennen.
‚Da ist noch Potential nach oben…‘ dachte ich und begann nach Abschluss meines Praktikums mein Masterstudium zum Thema „Innovations- und Changemanagement. Und, was soll ich sagen? Die beste Entscheidung meines Lebens. Das Studium ist interessant und abwechslungsreich. Es vereint die verschiedenen Formen der Kommunikation mit dem Veränderungsbedarf. Denn ‚das Wichtigste an Kommunikation ist, zu hören, was nicht gesagt wird‘.
Und nun? Mich hats nach Bayern verschlagen – diesmal, um meine Masterthesis zu schreiben. Und auch in meiner neuen Praktikantentätigkeit im Bereich Change, Kommunikation und Schulung kann ich auf das ein oder andere Wissen aus alten Stadtwerke-Zeiten zurückgreifen.
Seid ma ned bäs – aber das wars erstmal von mir. Habedehr, gfraid me – Servus!“
Laura war im Sommer 2018 bei uns, es ist fast, als wäre es erst gestern gewesen. Auch sie hat regelmäßig für uns gebloggt, z. B. über den Comicpark im egapark oder Marias Genusswelt. Wie die Zeit vergeht. Auch Laura ist inzwischen mit ihrem Studium fertig.

„Hello und viele Grüße aus Dresden! Ich bin Laura und habe im Sommer 2018 ein Praktikum in der Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken Erfurt gemacht. Dabei hätte ich nicht nur fast einen Hund aus dem Erfurter Tierheim adoptiert, sondern hab auch eine ganze Menge gelernt: Videoschnitt, Pressearbeit, Social Media Marketing, Interviewführung… Das Praktikum bei den SWE ist wahnsinnig abwechslungsreich und wie viel Neues man dabei lernt, bemerkt man erst danach. Heute profitiere ich von dem Know-How aus dem Praktikum in meinem neuen Job. Nach meinem Medienmanagement-Studium an der Bauhaus-Universität Weimar bin ich nach Dresden gezogen und arbeite nun als Kommunikationsmanagerin an der Universität. Hier kümmere ich mich um das Online- und Offlinemarketing, bin an Videoprojekten beteiligt und bin immer auf der Suche nach spannenden Postingthemen für Social Media. Bei den Stadtwerken Erfurt habe ich mich fachlich weiterentwickelt, gelernt, was es heißt, in einem großen Konzern zu arbeiten und außerdem jede Menge Spaß gehabt. Und das sage ich nicht, weil sie mich gebeten haben, diese Zeilen zu schreiben. Das ist mein Ernst. :-)“
Unsere Praktikanten sind nicht irgendwer für uns. Wir halten gern Kontakt und freuen uns, wenn sie sich noch immer mit uns treffen. Irgendwas müssen wir also richtig gemacht haben 😉

