Ikarus: So hätte die neue Flotte aussehen können

2 Gedanken zu “Ikarus: So hätte die neue Flotte aussehen können”

  1. Leider waren sicher die Auflagen an Masse seitens des RGW einerseits und die Forderungen an Kostenrahmen andererseits durch die DDR sehr hemmend. Preiserhöhungen mussten im Tauschgeschäft durch mehr Gegenleistung (seien es Fahrzeuge oder andere Handelsgüter) wieder ausgeglichen werden. Dies führte ja bereits bei der 200er Serie zu billigeren Varianten für die DDR, wie fehlende Hohlraumkonservierung, Rostschutz, Verwendung von Schaltgetrieben, nur eine Motorenbauform (ausser bei Reisetypen) usw. Beim gezeigten 415er war dies auch wieder so zu sehen, hatte er doch Schaltgetriebe, soweit ich mich erinnere einen LIAZ-Motor, die alten Fahrgastsitze usw. Leider wurde Ikarus nach dem RGW-Ende arg in Bedrängnis gebracht und letztlich durch sicher gezielte Machenschaften durch die IRISBUS-Gruppe zum Erreichen der Absatzmärkte getrieben. Dies führte u.a. zum Ende des Unternehmens und damit zum Tod des stolzen Busbauers, was noch heute den Ungarn anhängt. Die Tschechen wurden mit Karosa zur verlängerten Werkbank, Renault ist auch verschwunden und IVECO hat mit etlichen Trophäen überlebt.

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