Unsere Praktikantin Jasmin hat für uns das Stöberhaus besucht. Denn sie erhielt in der vergangenen Woche die Zusage für ihre neue Wohnung. Passend dazu schaut sie im Stöberhaus nach Möbeln, um so etwas Geld zu sparen. Ob sie fündig geworden ist und welche Eindrücke sie gesammelt hat, erzählt sie in ihrem Blogbeitrag.
Endlich! Ich hab sie! Ich kann es noch gar nicht glauben. Wer sich jetzt fragt, worum es hier geht: Ich erhielt endlich die Zusage für meine erste eigene Wohnung. Meine ersten vier Wände. Aufgeregt erzählte ich meinen Eltern davon. Doch sie nahmen mir sofort den Wind aus den Segeln. Alles, was ich zu hören bekam, waren nur Kosten – Nebenkosten, Betriebskosten und, und, und…. Meine Euphorie legte sich schnell. Meine Mutter hörte gar nicht auf zu erzählen. „Wovon willst du denn die ganze Einrichtung bezahlen?“, richtete sie das Wort an mich. Darüber hatte ich nicht nachgedacht.
Betrübt ging ich aus dem Zimmer. Sie hatte Recht mit ihren Bedenken. Ich musste eine Lösung finden, wie ich mein Vorhaben finanziell umsetzen konnte. Also begann ich meine Suche. Plötzlich fiel mir ein, dass ich nicht unbedingt neue Möbel brauchte. Also schaute ich nach Möbeln aus zweiter Hand. Ziemlich schnell stieß ich auf das Stöberhaus in Erfurt. Damit wusste ich nicht wirklich etwas anzufangen. Aber der Name klang interessant und weckte meine Neugier. Also schaute ich nach, was das Stöberhaus ist … Ein paar Klicks weiter landete ich auf der Internetseite (für die Neugierigen: www.stoeberhaus.de).
Das Stöberhaus ist ein riesiges Gebrauchtwarenkaufhaus mit mehr als 1.500 m2 Verkaufsfläche. Ich war überrascht, ich meine… das ist schon ganz schön groß, oder? Ebenso mächtig ist das Sortiment: Möbel, Textilien, Elektrogeräte, Haushaltsgegenstände, Sportartikel, Spielzeug und vieles mehr. Möbel – das ist es doch! Vielleicht könnte ich meine Einrichtung aus dem Stöberhaus in Erfurt beziehen? Ich beschloss meine Eltern von dieser Idee zu überzeugen. Doch anders als ich erwartet hatte, waren beide begeistert von diesem Vorschlag.
Schneller als gedacht stiegen wir ins Auto und machten uns auf den Weg zur Eugen-Richter-Straße 26. Die Anfahrt gestaltete sich einfach und es waren ausreichend Parkplätze vorhanden. Freundlich wurden wir am Empfang begrüßt. Dann gingen wir weiter hinein. Es war noch größer, als ich es mir vorgestellt hatte und überall standen verschiedene Einrichtungsgegenstände. Jedes Möbelstück im Stöberhaus, hat schon seine eigene Geschichte erlebt. Sicher werden hier auch Sammler und Liebhaber von Einzelstücken fündig. Als erstes begegnete mir auf unserer Tour ein Sideboard. Dieses war perfekt für meinen Fernseher geeignet. Für nur 19 Euro war es wirklich ein Schnäppchen und die Entscheidung war schnell getroffen.
Als wir weiter gingen, sah ich einen altmodischen Schaukelstuhl. „Der ist ja cool! Darin kann man sicher super schmökern“, rief ich freudig meinen Eltern zu. Der Preis war akzeptabel und der Stuhl gehörte mir. Während mein Vater in der Bücherabteilung verschwunden war, suchten meine Mutter und ich weiter nach passenden Möbeln.
Als nächstes gelangten wir in den Küchenbereich. Es gab verschiedene Öfen, Mikrowellen und sonstige Geräte. „Einen Geschirrspüler brauchst du aber nicht“, sagte meine Mutter. Sie hatte Recht, für mich allein lohnte sich das wirklich nicht. Aber vielleicht später. Jetzt wusste ich wenigstens, wie ich günstig an einen herankommen würde.
Ein paar Schritte weiter fanden wir uns zwischen Sofas und Sesseln wieder. Von weitem sah ich einen Mitarbeiter des Lagers ein blau-weißes Sofa positionieren. Ich lief zu ihm und fragte, ob man das Sofa schon kaufen könnte. „Natürlich und das ist auch sehr bequem“, sagte Gerd. Ich warf mich in die weichen, kuscheligen Kissen und versank sofort darin. Gerd schmiss sich neben mich und auch er verschwand in den weichen Kissen. Wie bequem… perfekt für Filmabende -dachte ich.


„Jetzt bräuchte ich nur noch einen großen Kleiderschrank“, überlegte ich laut. Leider konnten wir im Erdgeschoss überhaupt keine Schränke sehen, entdeckten dann aber dank Gerd, dass im ersten Stock weitere Möbel zum Verkauf bereit standen. Also gingen wir nach oben. Eine zweite riesige Fläche voller Schränke, Betten und Sportgeräte erwartete uns. „Diese Ecke ist zur Zeit sicher besonders beliebt, gerade zum neuen Jahr, wenn wieder alle ihre Vorsätze haben“, lachte mein Vater. Wir sind alle drei Sportmuffel und gingen deshalb an den Fitnessgeräten vorbei, geradewegs auf einen wunderschönen Schwebetürenschrank zu. So einen hatte ich mir immer gewünscht. Da er noch wie neu aussah, machte mir meine Mutter keine großen Hoffnungen, dass der Schrank bezahlbar sei. Doch zu meiner Erleichterung fand Papa das Preisschild und der Schrank passte gerade so ins Budget.

Es hatte sich dann doch einiges angehäuft und wir hatten ein kleines Problemchen beim Einladen der Möbel ins Auto. Einen Teil davon könnten wir auch später abholen, versicherten uns die Mitarbeiter. Ich hatte ganz schön gespart an diesem Tag. Hätte ich alle Möbel neu gekauft, dann wäre ich mit meinem Budget wohl nur mit einem Viertel davon nach Hause gegangen. Überglücklich fuhr ich mit meinen Eltern heim und konnte den Einzug in mein Reich kaum erwarten.
Die Stöberzeiten sind:
vom 01.04. bis 30.09.:
Mo. bis Fr.: 9 – 18 Uhr
wenn Stöbermarkt ist, auch Sa.: 8 – 14 Uhr
vom 01.10. bis 31.03.
Mo. bis Fr.: 10 – 18 Uhr
Sa.: 10 – 14 Uhr