Bastionen für die BUGA

3 Gedanken zu “Bastionen für die BUGA”

  1. Die BUGA 2021 hätte so schön werden können, es fehlt aber die grundlegende Idee, das übergeordnete Motto welches alle drei Erfurter Standorte verbindet.
    Für mich ist die Frage, wieso wurde der Peterberg mit ins Buga-Gelände genommen? Warum wurde dann der Petersberg, der das am wenigsten entwickelte Buga-Gebiet ist, nicht schon ab 2011 entwickelt?
    Warum hat man nicht anstatt des Petersbergs, den Louisepark mit seinem dendrologischen Garten mit in das Buga-Gelände aufgenommen?
    Ich denke, dafür, dass Erfurt dien Zuschlag 2011 erhielt, ist bis jetzt sehr wenig passiert.
    Die BUGA 2021 spiegelt nicht die lange Gartenbautradition Erfurts wider.

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  2. Die Freude über die BUGA21 wird zunehmend getrübt. Laut eigener Aussage (siehe diese Website) sollte mehr Grün die Stadt bereichern. Statt dessen werden viele alte, über mehrere Jahrzehnte gewachsene ehrwürdige Bäume gefällt. Die Enttäuschung darüber ist groß, das Unverständnis, nicht nur im Hinblick auf das (Stadt-) Klima, noch viel mehr.

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  3. Liebe Frau Metterlin, äußerlich betrachtet, mag sich das Fällen der Bäume und das Ziel, mehr Grün in die Stadt zu bringen, scheinbar widersprechen. Wir können Ihnen aber versichern, mit der BUGA wird das Stadtgrün nicht verschwinden oder reduziert. Auf 4,5 km Geraaue werden insgesamt 600 Bäume gefällt, dafür werden 1000 neue gepflanzt. Unansehnliche oder bisher gar nicht zugängliche Stellen (Klärwerk/Terrassen) waren Jahrzehnte wild bewachsen. Eine Nutzung ist nur möglich, wenn dafür entsprechend gestaltet wird. Auf dem Petersberg wird das äußerst unattraktive Plateau ohne erkennbares Konzept, Sitzflächen oder Aktivitätsangebote deutlich attraktiver als bisher. Die Wege werden anders geführt, neues Zentrum des Platzes ist die Kirche. In anderen Bereichen des Berges entstehen auch Habitate (Naturwiesen) für Bienen etc.
    Wir leben in einer gestalteten Umwelt, eine Stadt an sich ist schon ein Eingriff in die Natur. Stadtparks sind gestaltete Anlagen, keine wild wachsenden Urwälder. Die Grünflächen einer Stadt sind begrenzt und müssen aber für möglichst viele Nutzungsanforderungen geeignet sein: Naturerlebnis, Sport, Spielen, Rad fahren etc. Das alles lässt sich nur gewährleisten, wenn der Mensch gestaltend eingreift. Die Pläne für die BUGA-Flächen sind im Bürgerinformationssystem der Stadt Erfurt einsehbar und ein Blick darauf zeigt, es gibt auch künftig noch viele Bäume, Büsche, Naturwiesen und Stauden – also all das, was Stadtgrün ausmacht. Für die Zeit der BUGA wird es dann noch viel grüner und bunter. Aufgrund des damit verbundenen Pflegeaufwandes werden diese temporären Flächen aber nach den 178 Tagen wieder zurück gebaut.

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