„Ich falle noch in meine Zielgruppe.“

Es ist richtiges Schmuddelwetter an diesem Dienstagfrüh. Das nasse Pflaster spiegelt sich in der Glasfassade des neuen Theaters im Brühl. Neonbeleuchtung erhellt den roten Linoleumboden vor dem Bühneneingang. Tontechniker, in schwarz gekleidet, tragen große Kisten durch die Gänge.

Lebensader und Arbeitsmittel

1958: Am Bahnhofsvorplatz fährt an der Haltestelle der Linie 4 in Richtung Breitscheidstraße der blaugraue Arbeitstriebwagen 18 auf seinem Weg zum Betriebshof vorbei.

„Ich werde bestimmt keine Plastikbecher mitgeben!“

Louise räumt um. Louise, das ist eigentlich Claudia. Claudia Schmeißer. Die sympathische Erfurterin steht in der Tür ihres Ladens in der Erfurter Paulstraße. „Louise genießt“, heißt der – und die hellen Holzmöbel zusammen mit den großen Fensterfronten machen den Laden tatsächlich zu einem Ort des Genusses.

Recyclingschmuck aus Erfurt

Goldschmiede sind Recycling-Künstler. Entspricht der Schmuck nicht mehr dem Zeitgeschmack, wird das Edelmetall geschmolzen und neuer Schmuck draus gemacht. Das war schon immer so. Zu DDR-Zeiten wurden Hochzeitsringe aus Goldmangel oft aus Omas Ohrringen geschmiedet.Weiterlesen …
Diesen Recyclinggedanken ihres Goldschmiedehandwerkes hat die Erfurterin Franziska Kraft aufgenommen.

Sonne, Mond und Kleinplaneten

Okay – ich geb’s zu: Sternegucken habe ich bis dato mit Dunkelheit verbunden. Mit Nacht und mit Romantik, mit dem Sitzen auf einer Parkbank oder mit meinem Großvater, der mir etwas vom Nachthimmel erzählt. Damals, als Pluto noch ein Planet war.

Ein Freund, ein guter Freund!

Niels Lars Chrestensen ist ein Macher. Einer, der sich nach Feierabend in gleich mehreren Vereinen darüber Gedanken macht, wie seine Heimatstadt Erfurt schöner wird. Da ist es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sich auch beim Thema Bundesgartenschau zu engagieren. Die BUGA kommt 2021 in die Landeshauptstadt – und BUGA-Freunde wie Chrestensen wirbeln schon jetzt dafür. Das […]

Schwimmmeister auf Herz und Nieren geprüft

Halb sieben morgens in der Schwimmhalle Johannesplatz. Idyllische Ruhe, keine Wasserbewegung. Doch nicht mehr lange. Nervös geht Sebastian am Beckenrand entlang. Der 20-Jährige ist im dritten Lehrjahr zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Er ist einer von acht Schwimmmeistern, die in wenigen Minuten ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen müssen. Jedes Jahr aufs Neue absolvieren sie einen Rettungstest, um zu zeigen, dass sie für Notfälle gerüstet sind.