Die wahren Stromfresser unter den Haustieren

Echse, Fiffi, Miezi und Co. sind niedlich und versüßen uns den Alltag. Jetzt kommt das große ABER: Denn einige unserer Lieblinge heben auch unsere Stromrechnung an. Ich habe das einmal genauer unter die Lupe genommen.

Kohlestaub und dicke Luft – Erfurter Energie damals und heute

Dunstglocken schweben über dem Erfurt der frühen 1990er-Jahre. Noch. Denn zu dem Zeitpunkt sorgen Kohlekraftwerke, wie die in der Radowitzstraße (heute Iderhoffstraße) und in Gispersleben, dafür, dass Strom- und Fernwärmebedarf in Erfurt gedeckt werden. Der durch die verbrennende Kohle entstehende Dunst und Staub zeugen davon, dass die Energieerzeugung eine rußige, staubige Angelegenheit, verbunden mit einem hohen CO2-Ausstoß, war.

Die Verwandlung. Aus Bioabfall wird Strom und Kompost.

Es riecht nach Kuhstall. Nur ist keine Kuh ist zu sehen. Das Gebäude, aus dem der Geruch kommt, ist eine Halle mit großen Toren. So sieht kein Kuhstall aus. „In der Anlage sind ein paar Milliarden Mitarbeiter tätig.“ erklärt Stefan Thurau. Er ist verantwortlich für die vielen Kollegen. Es sind sehr kleine Mitarbeiter – Bakterien. Solche findet man auch im Kuhmagen – daher der ähnliche Geruch: ein methanhaltiges Aroma. Das Gas hat eine gute Eigenschaft: Es brennt. Eine Kuh produziert bis zu 300 Liter brennbares Methan. Damit könne man 24 Stunden lang einen Kühlschrank betreiben, betont Stefan Thurau. Die Anlage frisst aber kein Gras, sondern nimmt den Erfurter Bioabfall auf. Bis zu 23.000 Tonnen kommen im Jahr zusammen. „Bioabfall ist für uns ein Energieträger.“ sagt Stefan Thurau. Er muss es auch wissen. Schließlich hat er einen Master in Umweltingenieurswissenschaften von der Bauhausuniversität verliehen bekommen.

Was tun die Stadtwerke für den Erfurter Weihnachtsmarkt?

Die Kehrmaschine steht quasi schon in den Startlöchern, um die Spuren des Weihnachtsmarkts wegzuputzen. Morgen endet der Markt. Schon jetzt ist klar, es kamen noch mehr Besucher als im Vorjahr. Aber was haben die Stadtwerke eigentlich mit dem großen Fest auf dem Domplatz zu tun? Jasmin, unsere Praktikantin, hat Sven Kaestner, Leiter der Abteilung Märkte und […]

In der Leitwarte der Gas- und Dampfturbinenanlage

Jasmin, unsere Praktikantin der Unternehmenskommunikation, kann nicht nur prima Filme schneiden. Für uns war sie in der Leitwarte der Gas- und Dampfturbinenanlage und hat sich alles genau erklären lassen.

Industriebrache weicht Grün

Mit dem Ende der Energieerzeugung erhielt das ehemalige Kraftwerksgebäude ab 1990 eine neue Funktion. Räume und technische Einrichtungen wurden bis 2001 für die Lehrlingsausbildung der Energie­versorgungsbranche genutzt. 15 Jahre stand das Gebäude leer.