Von der Bewerberbahn ins Cockpit: Ein mutiger Schritt für einen Neustart

Wenn Henryk Meenzen über seine neue Aufgabe spricht, leuchten seine Augen. Seit einigen Monaten ist er Teil der EVAG-Familie – als Quereinsteiger in der Ausbildung zum Straßenbahnfahrer. Dass er mit 55 Jahren noch einmal ganz neu durchstartet, ist für ihn alles andere als selbstverständlich.

Wie die Erfurter Verkehrsbetriebe für mehr Miteinander sorgen

Wer mit offenen Augen durch Erfurt läuft, hat ihn vielleicht schon entdeckt: den kleinen Plüsch-Affen in EVAG-Uniform. Das Äffchen heißt Torsten und thront im Fahrerhaus einer der Straßenbahnen in der Thüringer Landeshauptstadt. Begleitet wird er von Sascha Paul. Er ist Straßenbahnfahrer bei den Erfurter Verkehrsbetrieben. Während Sascha die Fahrgäste sicher von A nach B bringt, hat Torsten eine ganz besondere Aufgabe: „Er entlockt den Menschen ein Lächeln. Vor allem Kinder bleiben oft stehen und freuen sich über den Affen, der genauso gekleidet ist, wie ich“, sagt Sascha Paul. Eine Hose, ein Hemd und eine Krawatte – alles im Mini-Format.